Reparatur
Wartung
Prüfung
Reparieren statt wegwerfen – das erhalten, was funktioniert.
reparierte elektrische Geräte
zufriedene Kunden
nicht verschwendete Tassen Kaffee
Reparaturpraxis & Technik – Gedanken aus der Werkstatt
Was ist Obsoleszens?
- Formen der Obsoleszenz
Geplante Obsoleszenz
Bei geplanter Obsoleszenz stehen Langlebigkeit und Nachhaltigkeit nicht im Vordergrund bei der Produktentwicklung. Geräteausfälle sind konzeptionell und strategisch geplant. Beispiele hierzu sind verschweißte Gehäuse deren Öffnen nur schwer möglich ist. Oft sind Produkt und Reparaturinformationen nur sehr schwer oder überhaupt nicht zu bekommen. Darüber hinaus sind überhöhte Ersatzteilpreise ein weiterer Grund von geplanter Obsolszenz zu sprechen.
Funktionelle Obsoleszenz
Bei funktioneller Obsoleszenz bleibt die Funktionsfähigkeit eines Produktes bestehen, jedoch ändern sich die zum Betrieb gehörenden Anforderungen. Als Beispiel lassen sich hier Produkte anführen die für Ihre Funktion Softwareprogramme benötigen. So musste schon mancher PC ausgetauscht werden, weil sich das Betriebssystem oder Treiber verändert haben.
Ökonomische Obsoleszenz
Wenn ein Produkt noch zu reparieren ist, die Reparatur sich aber wirtschaftlich nicht lohnt, spricht man von ökonomischer Obsoleszenz (oder einem wirtschaftlichen Totalschaden). Häufige Gründe sind auch relativ teuer gehandelte Ersatzteile, Reparatur-Werkzeuge oder –Dienstleistungen.
Psychische Obsoleszenz
Psychische Obsoleszenz resultiert oft aus Modetrends. Beispiel hierzu ist die technische Wandel von der Analog in die Digitaltechnik zu nennen. Meist tragen Marketing und Werbung für ein neues Design zur künstlich erzeugten Obsoleszenz bei.
Gründe für Fehlfunktionen
- Gründe für Fehlfunktionen
Viele Defekte haben vergleichsweise einfache Ursachen. In der Werkstatt zeigt sich immer wieder, dass Verschleiß, Pflegefehler oder natürliche Alterungsprozesse eine entscheidende Rolle spielen. Ein großer Anteil der Fehlfunktionen ist zudem auf mechanische Ursachen zurückzuführen.
Dazu zählen unter anderem blockierende oder schwergängige Wellen, abgenutzte Kohlebürsten, verschlissene Dichtungen sowie verharzte oder verschmutzte Lagerstellen. Solche Defekte führen häufig dazu, dass Geräte nicht mehr anlaufen, unregelmäßig arbeiten oder sich aus Sicherheitsgründen abschalten – obwohl die Elektronik selbst noch voll funktionsfähig ist.
Bei Kaffeevollautomaten kommt erschwerend das Thema Kalk hinzu. Trotz optional eingebauter Wasserfilter müssen diese Geräte regelmäßig entkalkt werden. Wasserfilter können die Verkalkung zwar reduzieren, sie ersetzen jedoch keine vollständige Entkalkung.
Unterbleibt diese Wartung, lagert sich Kalk in Thermoblöcken, Ventilen, Pumpen und Leitungen ab. Die Folgen sind unter anderem verringerter Wasserdurchfluss, unzureichende Aufheizung, laute Pumpengeräusche oder Fehlermeldungen bis hin zum Totalausfall. Häufig entstehen dadurch Schäden, die fälschlicherweise als Elektronikdefekt vermutet werden, tatsächlich aber auf mechanische oder hydraulische Einschränkungen zurückzuführen sind.
Eine regelmäßige Wartung – bestehend aus Entkalkung, Reinigung und dem Austausch typischer Verschleißteile – trägt wesentlich zur Lebensdauer, Betriebssicherheit und Kaffeequalität eines Kaffeevollautomaten bei und hilft, aufwendige Reparaturen oder einen vorzeitigen Geräteersatz zu vermeiden..
